Bedauerliche Zwischenfälle

In der FAZ von gestern (11.11.17; S 9) – erfährt der Leser in einer kurzen Notiz von einer Bluttat, die in Karlsruhe am 18. Mai stattgefunden hat. Wegen Mordes an seiner sieben Jahre alten Stieftochter muss ein 29-jähriger Mann lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht stellte fest, dass der Mann gewaltsam in die Wohnung einer Freundin seiner Frau eingedrungen ist. Er hat die Tür eingetreten, dann hat er die Tochter seiner Frau in den Flur gezerrt und mit acht Messerstichen so schwer verletzt, dass „die kleine Emelie“ vier Tage später den Verletzungen erlag. Das Motiv war nach Überzeugung des Gerichtes Rache. Nach häuslicher Gewalt habe sich seine Frau von ihm trennen wollen und war in die Wohnung der Freundin geflüchtet. Daraufhin habe der Mann ihr durch die Tötung des Kindes „größtmöglichen Schmerz zufügen wollen“.  Man darf annehmen, dass dies dem 29-jährigen gelungen ist.

 

Ein bedauerliches Familiendrama also. Mehr erfährt der Leser der FAZ nicht. Ist es von Bedeutung, dass der 29-Jährige aufgrund seiner Staatsangehörigkeit Kamerun, gar nicht in Deutschland hätte sein dürfen – wie auch jener Pakistaner, der in Hamburg seine 2-jährige Tochter geköpft hat. Ob der Pakistaner sich an seiner Frau wegen unbotmäßigen Verhaltens rächen wollte, muss noch vor Gericht geklärt werden. Der „Palästinenser“ Ahmad A., wollte sich im Sommer jedenfalls „stellvertretend für das Unrecht, das aus seiner Sicht weltweit Muslimen zugefügt wird“ (FAZ 11.11.17; S.4) rächen. „Er habe möglichst viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens töten wollen.“ Ort: Supermarkt Hamburg. Opfer: 1 Toter, 6 Verletzte. Selbstredend wollte sich auch Anis Amri rächen – und nach geltendem Recht, hätte keiner von ihnen sich in Deutschland aufhalten dürfen.
Zurück in Karlsruhe lesen wir in der BNN (8/11/17; S17): „Der Angeklagte floh (vor was, vor wem, weshalb?) vor sechs Jahren nach Europa. Ein Asylantrag des 29-jährigen in Belgien wurde abgelehnt, daraufhin zog er weiter nach Deutschland. Nicht ganz geklärt ist bis heute die wahre Identität des Angeklagten. Bei seiner Festnahme ging die Polizei aufgrund eines Dokumentes davon aus, dass der Mann 33 Jahre alt sei. Kurz vor der Hauptverhandlung präsentierte der Angeklagte jedoch seinen Ausweis demzufolge er 29 Jahre alt sei.
Für die kleine Emelie spielt das jetzt keine Rolle mehr. Wie auch für Maria L., die in Freiburg von einem minderjährigen mindestens 25 Jahre alten „Flüchtling“ aus Afghanistan (mit Wohnsitz Iran) vergewaltigt und ertränkt wurde. Aber was soll`s – sie alle starben letztlich für den guten Zweck: ein weltoffenes, diversitäres, buntes und vielfältiges Deutschland.

Inside Islam

Im Jahr 2016 war Constantin Schreiber in Moscheen in Deutschland und hat dort den Freitagspredigten zugehört. Seine Erfahrungen hat er in einem Buch mit dem Titel „Inside Islam“ gesammelt. Es kostet einige Mühe diese Predigten zu lesen. Kaum vorstellbar, dass solche Predigten in christlichen Kirchen gehalten werden könnten. Das Leben in Deutschland wird überwiegend ausgeblendet oder negativ dargestellt. Die Themen sehr häufig politisch. In den Moscheen der türkischen Ditib, wird die Güllen Bewegung und der Putsch angesprochen. Es werden die Märtyrer beschworen. Das Einstehen für Volk und Vaterland wird glorifiziert. Mit Volk und Vaterland ist natürlich nicht Deutschland gemeint. Die arabischen Predigten wenden sich häufig gegen Assad und den Krieg.

Die Anschläge die in Deutschland im 2016 verübt wurden, sind in den 13 beschriebenen Predigten kein Thema. Aber Weihnachten und Neujahr werden als Gefahr für den Islam angesehen. Die Gläubigen sollen sich von dem Fest fernhalten. Freundschaften mit Ungläubigen werden als negativ bewertet. Dankbarkeit für die Aufnahme so vieler Flüchtlinge ist keinem der Vorbeter ein Hinweis wert. Vielmehr sollen sich die Zuhörer nicht von dem Geld und den Verlockungen des Westens verführen lassen.

Die Gebetsräume sind zum Zeitpunkt der Predigt: freitags um 13:30 Uhr immer überfüllt. Oft müssen die Zuhörer in den Gängen Platz finden. Die Besucher sind überwiegend junge Männer – häufig auch Schüler. Flüchtlinge – erkennbar an ihrem Arabisch – gehen ebenfalls zahlreich in die Moschee. In keiner der Moscheen wird auf Deutsch gepredigt. Constantin Schreiber sucht jeweils nach der Predigt das Gespräch mit dem Imam. In den meisten Fällen, wird ihm das verweigert. Die Begründungen wirken fadenscheinig. Wird ein Gespräch gewährt, reichte das Deutsch des Imam nur in einem Falle aus.

Das Fazit von Herrn Schreiber: die von ihm besuchten Predigten können höchstens in einem Fall als positiv für Integration angesehen werden. Ich bin mit dieser Wertung nicht ganz einverstanden aber es wurde darauf hingewiesen, dass Bildung für Anhänger Mohammeds ein hoher Stellenwert haben sollte.

In keiner Predigt wurde zum Kampf gegen die Aufnahmegesellschaft aufgerufen, aber in fast allen Fällen war eine starke Ablehnung gegenüber die Gesellschaftsordnung in unserer Heimat spürbar.

Eine Überwachung der Predigten durch staatliche Instanzen findet nicht statt. Die Zahl der Moscheen ist den Behörden unbekannt. Viele Versammlungsorte sind nach außen hin nicht erkennbar. Manche der angegebenen Adressen existieren nicht mehr. Andere Moscheen findet der Autor nur durch Tipps von Freunden.

Aus theologischer Sicht sind die Predigten nüchtern. Wenig Gleichnisse. Häufige Warnungen vor der Strafe Allahs. Sehr konkrete Aufforderungen Geld zu spenden. Wer Geld spendet – für die Moschee, für das Opferfest – erwirbt sich Lohn bei Allah. Der Platz im Paradies rückt nah. Ständige Hinweise, was erlaubt und verboten ist. Die Strafe für Verbotenes wird in einer Predigt so ausgemalt: Feuer das 1000 Jahre geschürt wird, bis es rotglühend ist, dann weitere 1000 Jahre, bis es weißglühend wird, dann weitere 1000 Jahre bis es ganz schwarz geworden ist, in diesem Feuer werden die Sünder und Leugner in der Hölle schmoren.

Einige Predigten begannen mit dem Satz: „Wen Allah in die Irre führt, der kann nicht rechtgeleitet werden und wer Recht geführt wird, der kann nicht irregehen“.

Für mich bezeichnet dieser Satz den Islam vor der Politisierung dieser Religion: „Kismet“ – alles liegt in der Hand und in der Voraussicht Allahs. Des Menschen Streben ist eitel, deshalb braucht er sich nicht zu sehr bemühen, letztlich entscheidet Allah allein über Hölle oder Paradies. Dieser Islam ist in den Hintergrund gerückt. Jetzt geht es darum die Welt im Sinne des Islam zu erobern und zu unterwerfen, mit der Begrünung: „Der Islam ist die Lösung!“

Sherwood Forest

In der Bücherei. Während ich mir das Angebot an CDs angucke, verfolge ich mit halben Ohr, die Neuanmeldung einer Dame mit afrikanischem Hintergrund. Sie spricht kein Deutsch. Die Büchereiangestellte ist die Freundlichkeit in Person. Die Szene lässt mich an einen Eincheckvorgang in ein 5 Sterne Hotel denken. Die Neudeutsche und Neukundin ist sich bei manchen Angaben nicht ganz sicher. Alles wird mit einem Lächeln übergangen. Irgendwie bin ich gebannt von der Szene. Die Dame aus Afrika ist jung, vorteilhaft gekleidet, irgendwelche Blessuren, die sie von den Kämpfen in ihrer Heimat davongetragen haben könnte, sind nicht zu sehen.

 
Nachdem der Anmeldevorgang abgeschlossen ist, und sich die Neukundin entfernt hat, frage ich die Angestellte, ob die Dame aus Afrika auch die Mitgliedsgebühr entrichten muss. „Nein, Jugendliche und Menschen ohne Erwerbstätigkeit sind von der Gebühr befreit!“ „Das heißt“, stelle ich fest, „dass ich doppelt bezahle. Einmal durch meine Steuergelder, die das alles hier überhaupt möglich macht, und aus der anderen Hosentasche wird mir noch der Jahresbeitrag herausgeholt!“ Ein Mann fühlt sich aufgerufen der Bibliothekarin zur Seite zu springen: „Hören sie doch auf, mit dem rechten Gelaber! Seien Sie doch froh, dass Sie arbeiten dürfen!“ Ich: „Nein, ich bin nicht froh, ich stehe morgens früh auf und komme abends müde nach Hause! Und ich werde doppelt zur Kasse gebeten.“ Die Bibliothekarin: „Die Frau soll integriert werden. Dazu ist es doch gut, wenn sie Bücher ausleihen kann um Deutsch zu lernen!“ Ich: „Mag sein, aber dafür gibt es doch Integrationskurse, die ich ja auch bezahle, ohne dass mich jemand gefragt hätte, ob ich diese Menschen überhaupt hier haben will!“ Der Mann: „Seien sie doch froh, dass es ihnen so gut geht. Es ist doch schön, wenn wir den Menschen helfen können.“ „Ich helfe Menschen gerne, aber ich will entscheiden, wem ich helfen will und zwar Menschen, denen ich vertraue. Ich kann es noch akzeptieren, dass ich Mitbürger in meinem Land helfe, ohne gefragt zu werden. Aber, ich werde gezwungen allen Menschen zu helfen, die es über die Grenze nach Deutschland schaffen.“ Mann: „Die Menschen kommen doch nicht ohne Not zu uns!“ Ich: „Aber wer definiert das? Die Fremden, die ich sehe, sind nahezu alle jung, sehr gut gekleidet, haben ein lässiges Auftreten, und beschäftigen sich überwiegend mit ihrem Smartphone, während sie vormittags durch unsere Stadt schlendern!“ Wahrscheinlich, will er jetzt nicht wieder „rechtes Gelaber“ sagen, daher wechselt er das Thema: Wenn ich mir die Bücher einzeln kaufen müsste, dann wäre das doch viel teurer, als den Jahresbeitrag, den ich bezahlen muss.
„Aber ich zahle ja nicht nur den Jahresbeitrag, sondern durch meine Steuern auch die ganze Bücherei. Und wenn ich das alles nicht zahlen müsste, hätte ich Geld mir die Bücher zu kaufen, die ich wirklich haben will. Aber so bin ich drauf angewiesen, was die Stadt auswählt. Außerdem zahlen die Steuern alle! Ich kenne viele Menschen, die viel weniger verdienen als ich, die abends zu müde sind, um noch Bücher zu lesen. Die würden sich freuen, sie würden mehr verdienen, dann könnten sie Arbeitsstunden reduzieren, und hätten vielleicht mehr Zeit. Aber auch die müssen den Mitgliedsbeitrag bezahlen, ohne je ein Buch zu leihen. Während Menschen, die noch nie in ihrem Leben einen Cent in die Kassen der Allgemeinheit einbezahlt haben, und von denen wir lediglich hoffen, dass sie es zukünftig einmal tun, kriegen alles umsonst hingeworfen.“
Damit bin dann abgezogen. Beim Gehen hörte ich noch, wie die Büchereiangestellte sich bei dem Mann bedankte, dass er sie so gut unterstützt hat.

 
Inzwischen hat sich ganz Deutschland in Sherwood Forest verwandelt! Nehmt es den Reichen und stopft es den Armen in die Taschen! Was gibt es Schöneres als sozial zu sein, und die anderen dafür bluten lassen! Aber keiner fragt, ob der „Reiche“ wirklich so reich ist Oft sind es Leute die den ganzen Tag arbeiten und grad so viel verdienen, um über die Runden zu kommen. Und durch Merkels großherzige Einladung an die Jugend der Welt, ist vollkommen unklar, ob die Hinzugekommen tatsächlich arm sind. Die Afrikanerin hat auf mich keinen armen Eindruck gemacht. Verhalten und Kleidung ließen eher auf obere Mittelschicht schließen. Es genügt Ausländer in Deutschland zu sein. Die Leistungen fließen. Solange die Deutschen alles mitmachen, solange sie sich voller Stolz im Spiegel betrachten, und sich als Robin Hood fühlen, solange dürfen die Hinzugekommenen auch erwarten, dass man sie für diese wohlige Gefühlt ordentlich freihält.

Keep on rocking in the free world!

Manchmal sind es kurze Meldungen, die einem nachdenklich machen. Um 5 Uhr am Dienstagmorgen, so schreibt die BNN in ihrer Ausgabe am 5. Oktober, hat es die Bruchsaler Polizei mit einer Gruppe von aggressiven Jugendlichen zu tun. Bei der „Gewahrsnahme“ einiger Beteiligter wird ein 18-Jähriger gegenüber den Beamten handgreiflich. Er nimmt eine Polizeibeamtin in den „Schwitzkasten“. Nachdem sie sich aus dem Würgegriff befreien kann, zerrt er die vermutlich junge Frau an den Haaren. Dann tritt er auf weitere Beamte ein, und fügt ihnen leichte Verletzungen zu. Leider erfährt der Leser nicht, weshalb die Polizei überhaupt gerufen wurde, lediglich, dass die Gruppe aggressiv war, aber nicht gegenüber wem. Wie mag sich die Polizeibeamtin jetzt fühlen, nachdem sie körperlich angegriffen und gedemütigt wurde? Wie verhalten sich diese „Jugendlichen“ wohl gegenüber BürgerInnen, die einfach schlichten wollen, alleine sind und nicht über Sprechfunk verfügen? Aber vielleicht gab es solche Übergriffe ja schon immer, und wir müssen uns keine Sorgen machen. Anderseits liest man davon, dass respektloses Verhalten auch vor RichterInnen nicht mehr Halt macht und deshalb vermehrt Personal eingestellt wird um in Gerichtssälen für Sicherheit zu sorgen. Die Polizistin und ihre KollegInnen mögen sich damit trösten: Die Gefährdungen nehmen zu, aber das ist der Preis, den fast alle in der offenen Gesellschaft bezahlen.

 

 

3. Oktober – Tag der offenen Moschee

Die Sütcü Imam Moschee liegt zentral in der Stadt von der Straße leicht nach hinten versetzt. Mein Rad schließe ich nicht ab. Vor einer Moschee ist sicherer als vor einer Polizeistation. Bein Eintritt ist alles hell und freundlich.  Unten sitzen Gläubige an einem langen Tisch bei feinen türkischen Häppchen und Tee. Ich geh gleich die Treppe hoch und schon spricht mich eine ältere Dame an, – giftgrüne Kopfbedeckung, langer schwarzer Übermantel – ob sie mir die Moschee zeigen und meine Fragen beantworten dürfe. Der Gebetsraum sind eigentlich zwei Gebetsräume. Der große Raum schön eingerichtet mit grün angeleuchteter Kibla und den Namen Allahs an den Wänden und ein zweiter – kleiner schmuckloser Raum. Die Dame erklärt, dass der kleine Raum den Frauen vorbehalten ist. Im Laufe des Gesprächs – währenddessen uns 4-5 Männer und eine Frau umstehen, die sich zeitweilig an den Erläuterungen beteiligen – erfahre ich Folgendes:
– Der Imam stammt aus Ankara – gesandt von der Religionsbehörde, dies habe aber nichts mit der Erdogan und seiner Regierung zu tun. (Der Imam stand ebenfalls dabei. Er wirkte auf Grund der Statur, dem schwarzen Bart und des stechenden Blicks eher wie ein Ringer – aber wahrscheinlich tue ich einer spirituell fein gestimmten Seele tiefes Unrecht!)
– Die Freitagspredigt wird auf Türkisch gehalten. Der Imam versteht kein Deutsch.
– Meine Gesprächspartnerin trägt ihre Verhüllung zum Schutz. Auf meine Nachfrage, gegen wen der Schutz notwendig sei und von wem sie sich bedroht fühle, antwortet sie, ihr Glaube schreibe dies vor
– Auf meinen Einwand, dass ich mich bedroht fühlen würde, von einer Person, die offen zeigt, dass sie mit christlichen Werten nichts zu tun haben möchte, ernte ich Unverständnis. Auch Nonnen seien bedeckt! Ich: Richtig, aber diese religiöse Bekleidung schließt auch Mönche ein. Während die anwesenden Herrschaften und selbst der Imam normal bekleidet seien.
– Überall sind Muslime bedroht und seien Opfer! (Mein armes Fahrrad wird wahrscheinlich gerade von christlichen Glaubensfanatikern zerhackt.) Auf meine Nachfrage, wo denn genau Muslime Opfer seien, wird Syrien genannt und überhaupt überall. Ich entgegne in Syrien seien doch gerade Alawiten und Christen häufig Opfer und aufs Äußerste bedroht. Der Islamische Staat erklärt ganz offen, dass alle Alawiten getötet werden und die Christen für immer die Levante verlassen müssten. Ebenso die Hamas gegen Israel – schwarz auf weiß nachzulesen in ihrer Charta: „Kampf bis zur Vernichtung“. In Ägypten sind nahezu täglich Christen Opfer von Anschlägen und auch in Europa soll man inzwischen von solchen Dingen gehört haben.
– Das hat nichts mit dem Islam zu tun! Der Islam ist Frieden! Im Koran Sure 5, 32 heißt es unmissverständlich: „Wer einen Menschen tötet, so ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet“. (Ich lasse das so stehen und sage nicht, dass der Koran den Talmud zitiert. Man kann durchaus der Meinung sein, dass dieser Satz für Muslime keine Gültigkeit besitzt, denn schon im nächsten Vers (33) heißt es: „Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden…“).
– Die Medien lügen allesamt und berichten falsch über den Islam! Es geht ums Öl. Wer verkauft die Waffen an die armen Menschen? (Gemeint sind anscheinend USA, Israel, Russland – der ungläubige Westen).
– Der Koran ist das wahre Wort Gottes. Denn er wurde direkt von Gott an Mohammed gegeben, also direkt vom Erzengel Gabriel Mohammed in die Feder diktiert. Mohammed konnte nicht schreiben, also deshalb hat er das Wort Gottes / Gabriels einem Schreiber diktiert. Nein, bei diesem Prozess der Weitergabe von Gottes Botschaften seien keine Fehler passiert.
Meine Fragen werden höflich beantwortet. Und ich bin auch höflich. Unterschwellig ist zu spüren, dass ich ein fremdes Tier in ihrer Welt bin. Sie haben auf alles eine Antwort – die gleichen Schablonen, die von hier bis nach Indonesien in den Köpfen der Gläubigen fest verankert sind. Höflich werde ich noch zum Tee eingeladen, aber ich muss ablehnen, da ich ja noch der Ahmadiyya Muslim Jamaat meine Aufwartung machen muss. Mein Rad steht friedlich und intakt vor der Moschee und ich fahre die wenigen Meter weiter zur pakistanischen Variante des wahren Glaubens.

Die Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) liegt in einem kleinen Industriegebiet direkt gegenüber einer Unterkunft von Schutzsuchenden aus islamischen Ländern, die  vor Krieg und Terror geflohen sind.
Die Moschee ist neu. Von einem Zaun umgeben. Ausschließlich Pakistaner und ausschließlich Männer sitzen am Eingang. Ich werde zum Männereingang der Moschee geleitet. Man kennt mich von einem früheren Gespräch und so wird mir ein offensichtlich höher gestellter Pakistani zugeteilt. Hier stehen mehrere Männer um uns herum und verfolgen das Gespräch und machen einige Einwürfe. Auch hier ist der Gebetsraum für Männer und Frauen streng getrennt. Der Vorbeter ist immer männlichen Geschlechts. Der Vorbeter steht im Männerraum. Seine Worte werden per Mikrophon den Frauen, die abgetrennt und unsichtbar in einem Nebenraum harren, übertragen.
– Die Predigt werde auf Urdu und manchmal auf Deutsch gehalten.
– Männer sollen sich in einer Moschee ganz auf Gott konzentrieren. Die Anwesenheit von Frauen störe die Zwiesprache mit Gott. Mein Einwand, dass Christen – und soweit ich weiß auch viele andere Religionen – es durchaus schaffen, sich trotz der Anwesenheit des anderen Geschlechts auf Gott zu konzentrieren – wird mit der Art der Glaubenshandlung beantwortet. Während Christen in der Kirche mehr oder weniger sitzen, beugen sich Muselmanen knieend nach vorne.
– Männer fühlen sich unter Männern wohler, als in gemischten Gruppen
– Kloster und Keuschheit sind unnatürlich. Allah hat die Menschen zum Kinderkriegen geschaffen – auf meinen Einwand, dass das ja gerade die Sphäre des Religiösen ausmacht, der Verzicht auf Sexualität, dass das den Menschen eben vom triebgesteuerten Tier unterscheidet, wird wiederholt: Das ist unnatürlich.
– Die Ahmadiyya seien aus Pakistan weggegangen, weil sie nicht als Religion anerkannt seien. Sie würden verfolgt. Auch in allen anderen islamischen Ländern werden sie verfolgt.
– Weshalb sie in ein christliches Land kommen und hier für den Islam missionieren, der sich doch verfolgt? „Hier ist es möglich.“
– Die islamischen Länder seien nicht wegen der Religion  intolerant und rückschrittlich, –  religiöser Fanatismus, Hass, Armut, Gewalt widersprechen dem wahren Islam – sondern das liegt an den anderen nicht islamischen Ländern. Auf meine Rückfrage, wer genau das ist – misstrauischer Blick. Das wüsste doch jeder. Gut sage ich, wenn es jeder weiß, dann könnte er mir doch sagen, wer so perfide ist und die islamische Welt unterdrückt und meuchelt. Er: Das hätte selbst ein Wortführer der Linken im Bundestag gesagt. Ich: Ja – was hat er denn gesagt? Er: Überall werden Waffen verkauft und ich wisse doch selbst wer das sei. Ich: Ah, sie meinen USA und Israel? Kein Widerspruch, aber er getraut sich (noch) nicht, es in Deutschland offen auszusprechen. Ich: Und die Atombombe, wurde die der Islamischen Republik Pakistan von den gottlosen USA und Israel geschenkt? Ich dachte immer, Abdul Kadir Khan habe die Bombe gebaut und wird deshalb in weiten Teilen der islamischen Welt als Held verehrt! Jetzt fällt ihm zum ersten Mal Nichts ein, dann nach einigem Zögern: Wir haben sie zumindest nicht an andere Staaten weitergegeben. (Alle Pakistaner sind unglaublich stolz auf die islamische Bombe. Mir fällt auf, dass er zum ersten Mal von „Wir“ spricht.) Ich: sie sagen zum ersten Mal „Wir“, wenn sie von Pakistan sprechen – fühlen sie sich also als Pakistani?
Er:, das Gespräch sei jetzt doch zu Ende. Mir ist es auch Recht. Wir geben uns die Hände.

 

Mein Rad ist noch da. Ich radle in den verbliebenen Tag der Neuen Deutschen Einheit.

 

Nach der Wahl

Nach dem Wahlerfolg der AFD kriechen die Anhänger dieser Rassismus Partei aus ihren Löchern, in denen sie bisher ihre Hassgefühle gepflegt haben. Jetzt getrauen sie sich in aller Offenheit gegen unsere demokratisch legitimierte Kanzlerin und ihre Partei dumpfe Parolen zu rufen. Diese Äußerungen machen deutlich welch Geistes Kind sie in Wirklichkeit sind. Sie sprechen ganz offen und rufen fast zum Mord auf. Schrecklich,  dass so etwas nach 1945 in Deutschland wieder möglich ist:
„Die dummen Anhänger der CDU/CSU sind wieder drin und triumphieren. Die Schlechten einer schlechten Generation, vereint im bunten Vielfaltsgeschrei, blasen zur Jagd auf alle echten Deutschen. Schön wär`s wenn man sie jagte“.
„Jetzt steht die AFD in der Pflicht, der Regierung mit klarer Kante zu begegnen.“
„Die AFD muss jetzt zusammenhalten und der Regierung den Marsch blasen!“
„Meine erste Reaktion auf den Wahlerfolg der etablierten Parteien ist Ekel. Ich bin angeekelt aber nicht alarmiert.“
„Die CDU und die Kanzlerin sind auf die Zerstörung unserer liberalen Demokratie aus. Viele glauben das immer noch nicht so recht.“
„Bei einer Wahlveranstaltung durfte ich Herrn Gauland die Hand drücken. Er hat eine erstaunlich warme und wohlwollende Hand, die einem sogleich Vertrauen einflößt. Mit der Wahl Merkels aber hat die Dummheit in Deutschland gesiegt.“
„Eine Frage bringt mich zum Brechen: Wie viel muss noch geschehen, an Raub, Vergewaltigung und Terror, damit Menschen aus dem Dauerschlaf erwachen, in dem sie von den Medien gehüllt werden?“
Alle Zitate aus dem Spiegel Sonderheft zur Wahl vom 26.9.2017 Seiten 48 – 52. Sie wurden abgeändert. Gemeint ist jeweils die AFD und nicht wie oben geschrieben die CDU.  Im vorletzten Zitat wurde nicht Peter Gauland`s Hand gedrückt, sondern die Hand von Frau Dr. Merkel.
Verursacher der Zitate in obiger Reihenfolge:
Feridun Zaimoglu – Schriftsteller
Michael Vassiliadis – Vorsitzender IG BCE
Thomas Gottschalk – Entertainer
Tom Segev – Historiker, Jerusalem
Aiman Mazyek – Vorsitzender Zentralrat der Muslime
Wiktor Jerofejew – russischer Schriftsteller
Juli Zeh – Romanautorin

Im Westen nichts Neues

Die Bundesanwaltschaft hat heute (19. September 2017) aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 13. September 2017 den 24-jährigen syrischen Staatsangehörigen Majed A. in Schleswig-Holstein festnehmen lassen. Er wird dringend verdächtigt sich an verschiedenen terroristischen Vereinigungen beteiligt zu haben. Am 18. September 2017 wurde Raad Riyadh A. A. Iraker verhaftet. Er wird beschuldigt für den IS gekämpft zu haben und an Hinrichtungen beteiligt gewesen zu sein. Am gleichen Tag wurde Abbas R. – Iraker 19 Jahre alt – verhaftet. Er wird beschuldigt Mitglied des IS gewesen zu sein und an Kriegsverbrechen beteiligt zu sein.
Unsere Politiker haben mit dem Feuer gespielt, als sie Hunderttausende Anhänger des Propheten Mohammed ohne Kontrolle in unser Land ließen. Kleine Kinder lernen schnell, dass das Spiel mit Feuer hochgefährlich ist. Unsere gewählten Politiker sind lern resistent – denn das Zündeln geht weiter. Die Grenzen sind offen. Von allen zur Wahl stehenden Parteien, will nur eine Partei die Grenzen sofort schließen.
Erinnert sich noch jemand an Franco A.? Der junge Mann hat sich ohne ein Wort Arabisch zu sprechen als Syrer ausgegeben, Asyl beantragt und selbstverständlich auch erhalten. Er wollte damit aber nicht das System der Asylgewährung und Leistungserschleichung offenlegen – das interessiert im 12. Jahr des Merkelizismus ohnehin keinen mehr – sondern angeblich ein Attentat auf einen Politiker verüben um den Anschlag dann den Schutzsuchenden in die Schuhe zu schieben! Ein perfider Plan – man fragt sich nur wozu? Terror von Schutzsuchenden ausgeübt in dem Land, das ihnen nicht nur Schutz gewährt, sondern alle Annehmlichkeiten unseres Sozialstaates obendrauf, ist ja nun keine Seltenheit. Es mangelt somit an der Originalität. Und meines Erachtens auch an Plausibilität. Denn, der Terror im Namen Allahs, sucht sich keine Promis, Stars, Politiker als Opfer aus – sondern Menschen wie du und ich. Unter dem Ruf „Allah ist größer“ – soll nicht EIN Mensch sterben, sondern möglichst viele. Deshalb sind die Orte der Attentate auch Volksfeste, Rockkonzerte, öffentliche Plätze oder gern mal Busse oder U-Bahnen. Allah riecht gern das Blut vieler Ungläubiger – auf die Masse kommt es ihm an, jedenfalls ist das die Ansicht seiner radikalen Unterstützer. Daher können unsere Politiker seelenruhig weiterschlafen. Ihnen geschieht nichts. Sie spielen mit dem Feuer und andere verbrennen. Die Opfer bleiben anonym – Namen, Gesichter, Lebensläufe werden nicht veröffentlicht. Die Wahl am Sonntag wird es wieder beweisen: Die Deutschen wählen gerne genau jene Politiker, die sie direkt ins Feuer schicken. Also – nichts Neues!

Kultur im ZDF: Aspektesendung am 15. September

Wenn man so etwas eine Weile nicht mehr gesehen hat, dann ist es als würde man gegen einen LKW laufen. Die Sendung „Aspekte“ firmiert im ZDF unter der Rubrik „Kultur“. Man erfährt beim Schauen nebenbei, dass die Amerikaner sich laufend für ihren Präsidenten entschuldigen. „Hier ist ihr Mietwagen und sorry für Mr. Trump!“ – so der junge Moderator, im Bulldogge T-Shirt unterm lässig schwarzen Sakko.
Anlass für diese politisch-korrekte Info: Das ZDF war für uns in Montana – mit Mietauto – um über das „Tippet Rise Art Center“ zu berichten. Wenn man gerade zufällig in Montana ist, kann man sich das vielleicht kurz mal anschauen, aber als eigenständiger Bericht bleibt man etwas ratlos zurück. Irgendwelche „Objekte“ in der Prärie versteckt. Hauptsache das ZDF hat etwas GEZ Geld verbraten – wohin kann man sonst noch reisen?
Istanbul zum Beispiel. Mäßig interessant ein Bericht über die 15. Istanbul Bienale. Während sie von Kunst berichten, und dass es jetzt alles schwierig ist wegen dem Erdogan, und dass die Konservativen in der Türkei meinen, „dass die Deutschen keine guten Nachbarn mehr seien“,  (wäre mir neu, dass wir gemeinsame Grenzen mit der Türkei haben) schwenkt die Kamera unvermittelt auf zwei einfach gekleidete Türken, die irgendwo im Teehaus am Tisch sitzen – sie haben wahrscheinlich in ihrem Leben nie das Wort Bienale gehört. Mit Feuerzeug in der Hand und gerecktem Zeigefinger klärt uns einer der beiden auf (Min. 34.41): „Diese Feindschaft gegen Müselman und den Islam, die uns entgegenschlägt, das ist ein Spiel mit dem Feuer. Das begreifen die Politiker bei euch noch nicht.“ Ok – ganz Montana entschuldigt sich unablässig für den gewählten Präsidenten und Türken warnen uns vor einer Feindschaft mit dem Islam. Der Satz bleibt unkommentiert, der Beitrag macht einfach weiter mit Bienale-Kunst. Ich habe den Verdacht, dass die Aspekte Redaktion, die Weltsicht der beiden Türken teilt!
Aber von was redet der Mann? Welche Feindschaft schlägt ihm entgegen? Er sieht nicht so aus, als würde er sich permanent in Europa aufhalten. Ihm hat man diese Einsicht offenbar medial vermittelt. Was erwartet er? Welche roten Teppiche soll man seiner Glaubensrichtung noch ausrollen? Auf die Idee sich im Namen seines Glaubens zu entschuldigen für die Toten, die Verletzten, die Verstümmelten, die zerstörten Familien, die toten Kinder beim Rockkonzert, die permanente Angst vor nächsten Anschlägen, die im Namen seines Glaubens begangen werden– auf diese Idee kommt er nicht. Anschläge exakt in jenen Teilen Europas, die so naiv waren, Millionen von Anhängern seines Glaubens großherzig aufzunehmen.
Den Islam zu kritisieren, das Verhalten seiner Anhänger anzuprangern, das darf man auch dann nicht, wenn sich dieser Glaube inzwischen als tödliche Bedrohung für Europa und seine Errungenschaften erweist! Das ist „Spiel mit dem Feuer„.  Der Islam ist perfekt, er kommt direkt vom Gott, er bedeutet Friede! Das ist die feste Überzeugung von ca. 1,6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.

 

Grausames Deutschland

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“

Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: „Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun einer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Afghanistan ist – wenn wir unseren Medien glauben – die Hölle! Versteckt in einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir aber:
Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen pakistanischen „Schutzsuchenden“ der sich in Deutschland einquartiert hat, wieder zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

 

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt gegeben. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“ Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun ihrer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Aber, Afghanistan ist ja – unseren Medien zufolge – die Hölle! In einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir:

Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen Schutzsuchenden aus Deutschland zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt gegeben. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“ Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun ihrer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Aber, Afghanistan ist ja – unseren Medien zufolge – die Hölle! In einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir:

Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen Schutzsuchenden aus Deutschland zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

Zurück in der Heimat

Karlsruhe
Die Ferienzeit ist zu Ende. Man freut sich auf die Heimat: Sicherheit, Geborgenheit, ein vertrautes kulturelles und soziales Umfeld. Leider gibt es immer wieder bösartige Journalisten, die angesichts der freundlichen Einladung unserer Kanzlerin an die Jugend dieser Welt, sich in unserer Heimat nieder- und versorgen zu lassen, nur Schmutz aufwühlen wollen! Aber lest selbst:

Seit einigen Wochen laufen personalintensive Maßnahmen der Polizei gegen die entstehende offene Drogenszene in der Innenstadt. Ende Juli hat die Polizei noch einmal die Drehzahl deutlich erhöht. Jeden Abend machen sich bis zu zwei Dutzend Polizisten auf den Weg, um die Drogenszene in Schach und in Bewegung zu halten. Die personellen Ressourcen der Karlsruher Polizei sind erschöpft. Karlsruhes Polizeipräsident Günther Freisleben beklagt dies immer wieder. Ein Großteil dieser Aktion trägt deshalb das Präsidium Bruchsal, hinzu kommen die Karlsruher Reviere und der Einsatzzug.
Seit einem Jahr haben Polizei und Staatsanwaltschaft die bedenklichen Entwicklungen im Blick, auf die Innenstadtbewohner und Geschäftsleute hinweisen. Der unverfrorene offene Handel mit Drogen wie Marihuana und Hasch beispielsweise rund um Schulen und dem KIT hat Schnittmengen mit der Flüchtlingskrise: Der Handel vor Ort wird in Karlsruhe inzwischen fast ausschließlich von jungen Asylbewerbern aus Gambia getragen, so die Erkenntnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft. Übrigens im Unterschied zu Mannheim: Dort sind es hauptsächlich Nordafrikaner, die das Geschäft betreiben. Doch offenbar wird in der Fächerstadt um die Vorherrschaft gestritten, dies belegen jüngste Festnahmen und Sicherstellungen…
Die Erfahrung der Karlsruher Polizei: Wird ein Gambier verhaftet, so steht am nächsten Tag ein anderer junger Mann mit dem gleichen Hintergrund an der gleichen Stelle.
Für Frust nicht nur bei Polizeibeamten sorgt die Erkenntnis, dass die Folgen für dieses Klientel relativ überschaubar sind. Zwar gibt es inzwischen mehr Verhaftungen und Verurteilungen, aber wirklich schwerwiegende Konsequenzen wie forcierte Abschiebungen angesichts dieses Missbrauchs des Asylrechts gibt es kaum, was jüngst auch Landesinnenminister Thomas Strobl empörte (ähhh, ist nicht exakt der feiste Strobl für Abschiebungen zuständig?)
Selbst straffällig gewordene Gambier sind kaum abzuschieben. Das autoritär regierte afrikanische Land kooperiert nicht mit Deutschland, was die Ausstellung von Ausweispapieren angeht. (BNN 2.9.17 S.23)

Diese jungen Männer aus Gambia nutzen einfach die Chancen, die ihnen unser Land bietet! Sie verdienen sich zu ihrer unentgeltlichen Unterkunft, Essensversorgung, medizinischer Betreuung, den 400 €, die man sich zum Monatsersten vom Sparkassenkonto abholen kann, weil man sich ja um Asyl bewirbt, einfach noch ein kleines Zubrot. Und auch das ist nicht leicht verdient! Da ist ja die Konkurrenz aus Nordafrika, die sich in Mannheim zusätzlich zu dem vom Steuerzahler bereitgestellten o.g. Leistungen ebenfalls ein Zubrot verdienen möchte! Kein Wunder wächst die Unzufriedenheit bei unseren Gästen, wenn sie sich dann noch für dieses Engagement vor einem Gericht rechtfertigen sollen!
So berichtet die BNN in derselben Ausgabe auf Seite 9:

Mit baulichen Veränderungen und mehr Personal will das baden-württembergische Justizministerium der Gewalt an den Gerichten im Südwesten einen Riegel vorschieben. „Wir verzeichnen einen steigenden Trend bei Gewalttätigkeiten über alle Gerichte hinweg“, sagte Justizminister Guido Wolf (CDU)…
Wolf bezifferte die sogenannten sicherheitsrelevanten Vorfälle im Jahr 2015 auf 186. Im Jahr 2016 waren es schon 221. Im ersten Halbjahr 2017 seien bereits 134 Taten gezählt worden – von Beleidigungen, Bedrohungen über das Mitführen von gefährlichen Gegenständen bis hin zu körperlichen Angriffen. Es sei ein Spiegel zunehmender Respektlosigkeit gegenüber der Staatsgewalt, die auch Polizisten merken. Hinzu kämen schwierige Gruppen wie Reichsbürger oder Rockerbanden, die bei Gerichten für Unruhe sorgen.“
Das mit den Reichsbürgern und Rockern gibt es wahrscheinlich schon längere Zeit. Die Entwicklung an unseren Gerichten beruht – so der Artikel – ausdrücklich nicht auf diese beiden Gruppen. Wahrscheinlich gibt es einfach keine Erklärung woher der Trend zu Gewalttätigkeiten kommt. Vielleicht einfach ne Welle, die mal auf- dann aber wieder abfällt?
Vielleicht aber auch nicht. Gibt es überhaupt keine Erklärung? Es bleibt nur auf Rolf Peter Sieferle zurückzugreifen, wenngleich nach seinem Freitod in goebbelscher Manier auf ihn eingeprügelt wurde. Er schreibt in seinem Buch: „Das Migrationsproblem“ auf Seite 112:

 

Was geschieht nun, wenn Menschen aus Tribalgesellschaften (Anmerk: Tribal – Stamm) in großen Massen in die rechts- und sozialstaatlich geprägten Räume einwandern? Diese Menschen leben im mentalen Horizont ihrer Tribalgesellschaften, und diesen verlassen sie mit ihrer Wanderung keineswegs. Das Konzept des Rechtsstaats, wie es die Europäer in einer mühevollen, sich über Jahrhunderte hinziehenden Geschichte entwickelt und verinnerlicht haben, ist ihnen fremd. Die Einwanderer werden versuchen, ihre tribalgesellschaftlichen Gewohnheiten auch in den rechtsstaatlichen Gesellschaften auszuleben, und hierbei ist mit einer Reihe von Konflikten zu rechnen.
Ein Grundmuster der Tribalgesellschaft besteht darin, dass man dem „Staat“, also der übertribalen dynastisch-imperialen Herrschaft fundamental misstraut. Wenn Konflikte zwischen Mitgliedern von Tribalgesellschaften auftreten, neigen diese nicht dazu, sich an den „Staat“, also an die Gerichte zu wenden, sondern sie versuchen, diese Konflikte auf bewährte Art mit Mediatoren, aber auch durch Appell an Verbündete innerhalb der eigenen Klientelverbände zu lösen. Dann stehen tribale Gruppen gegen tribale Gruppen, die verhandeln mögen, die aber auch zur Fehde greifen, wenn die Verhandlungen gescheitert sind.
Der „Staat“, der sich dann vielleicht einmischt, wird keineswegs als übergeordnete rechtsvollziehende Instanz angesehen, sondern als Partei unter Parteien. Der Polizei weicht man, weil sie besser bewaffnet oder in der Überzahl ist, nicht aber, weil man sie als Vertretung des staatlichen Gewaltmonopols wahrnimmt. Ein staatliches Gewaltmonopol gibt es im tribalgesellschaftlichen Kontext nicht. Die Gewalt der einen Partei ist nicht legitimer als die der anderen…
So kann man (in der heutigen Anfangsphase der Auflösung des Rechtsstaates) beobachten, dass dieser seine feinsinnigen, auf eine hochgradig integrierte und befriedete Gesellschaft eingestellten Regeln auch auf Situationen anwendet, die nahe dem Bürgerkrieg liegen. So gibt es bei Gesetzesverstößen das Institut der Bewährungsstrafe, das von der Annahme ausgeht, die Regelverletzung sein ein reversibler Irrweg, und man dürfe dem Verletzer nicht den „Rückweg“ in die normale soziale Existenz verbauen. Wenn man diese Bewährungsstrafe auf einen Delinquenten aus einer Tribalgesellschaft anwendet, wird er dies als Freispruch und damit als Ausdruck von Schwäche interpretieren. Er muss sich nicht „bewähren“, denn seine „Integration“ in die eigene Gesellschaft hat er nie verloren. Die deutsche rechtsstaatliche geprägte Gesellschaft ist für ihn dagegen bloßes Beutegebiet, auf das er umso entschlossener zugreifen wird, je schwächer der Widerstand ist.

Ioannina

Ioannina
Blick auf Stadt und See – Ioannina

Nettes Städtchen an einem See gelegen. War 500 Jahre osmanisch. Etwas mehr als hunderttausend Einwohner. Die Straßen und Plätze am See sind abends überfüllt. Überall wird gegessen, getrunken, geschaut, flaniert, jemandem zugerufen und nachbestellt. Man kann wirklich nicht den Eindruck bekommen, dass die Menschen, die ausgelassen den Montag Abend verbringen notleidend sind. Natürlich – die Gässchen und die Lage am See laden zum Flanieren ein, dennoch welcher Gegensatz zu einem Montag Abend in Karlsruhe.

Unweit von hier liegt Dodona – neben Delphi das älteste Orakel der antiken Welt. Hoch in den Bergen lag es weit entfernt von den antiken Städten am Meer. Genügend Zeit, sich auf der Hinreise und auf dem Rückweg Gedanken über die Zukunft zu machen, und den Orakelspruch zu deuten. Verehrt wurde Gottvater Zeus in einer alten Eiche.

Herodot – der erste Historiker –  erzählt, dass aus Theben zwei schwarze Tauben entflogen seien, von denen eine in die Oase Siwa flog und ein Orakel des Zeus gestiftet habe, während die andere bis Dodona gekommen sei. An beiden Orten gab Zeus den Sterblichen fortan Ratschläge. In Dodona habe sich die schwarze Taube auf einer Eiche niedergelassen und die Bewohner mit menschlicher Stimme angewiesen, hier ein Zeusorakel zu errichten.

Um den Baum herum wurden Bronzekessel angebracht. Die Priester schlugen darauf. Aus den Klängen und aus den Rauschen der Blätter wurde das Orakel interpretiert. Später kamen noch mehrere kleine Tempel hinzu und ein nicht ganz kleines gut erhaltenes Theater.

Eiche Dodona
Leider nicht mehr die alte Eiche der Griechen.

Das Orakel war 1000  Jahre in Betrieb. Dann kam das Christentum. Kaiser Theodosius Iieß die arme Eiche im Jahre 391 fällen. Und Tauben sind auch keine Boten der Götter mehr.

Menidi

Liegt im Osten des ambrakischen Golfs. Ein kleiner Ort und es verschlägt einen nicht unbedingt hierher, aber Griechenland im August, da ist es schwer, eine Unterkunft zu finden. In Menidi sind es ausschließlich Griechen, die hier Urlaubstage verbringen. Insgesamt ist es angenehm. Ich habe Zeit zum Lesen und guck mich ein wenig in der Gegend um.

Auf Welt-Online habe ich von der Amokfahrt in Barcelona gelesen. Es gab dann schon eine Einordung des Geschehens: „wir lassen uns nicht beunruhigen, der IS liegt am Boden, die Anschläge in Europa sind seine letzten Zuckungen, Terrorismus war noch nie erfolgreich, wir grenzen Muslime nicht aus“.

Möglicherweise gibt es wie bei Grundschulzeugnissen, ein Satzkasten, mit dem man einfach ein schriftliches Zeugnis erstellen kann. Das ist praktisch und weshalb sollte es beim Journalismus anders sein? Ist schnell erledigt und nächste Woche bei frischen Toten und Verletzten werden die Sätze etwas umgestellt und es liest sich wie ein neu geschriebener Artikel. Wahrscheinlich gibt es solche Satzbaukästen auch für die Sonntagspredigt des Pfarrers. Macht ja Sinn. Neue Gedanken, lässt man nicht zu. Die Frage, weshalb fast ausschließlich Täter einer bestimmten Religion zu solchen Methoden greifen, stellt man nicht. Lieber die Decke über den Kopf ziehen.

Im Welt-Online- Artikel fehlte noch die erbauliche Mitteilung, dass es weiterhin mehr Verkehrstote zu beklagen gibt, als Opfer von Terroranschlägen. Das heißt, wie müssen mit dem Terror leben. „Jetzt sind sie nun mal hier“, um es mit der herzigen Art unserer Kanzlerin auf den Punkt zu bringen.

Türkei auf dem Balkan

Neben der albanischen Flagge, die man nicht sehr häufig sieht, ist mir hier und da die türkische Fahne aufgefallen. Gestern hing sie an einem großen Elektrizitätswerk, das wahrscheinlich den ganzen aufstrebenden Touriort Sarande mit Strom versorgt. Die Türkei tritt hier als Entwicklungshelfer auf. Unterstützt also  mit Geld und Know-how ihre Brüder im Glauben in Albanien. Warum nicht?

Elektrowerk
E-Werk in Südalbanien

In Sarajewo war ich in einem Dokumentationszentrum für die Gräueltaten während des Krieges. Das Ganze ist in einem Wohngebäude untergebracht, wo man an der Haustür klingen muss um Einlass zu finden. Nach Bezahlen, von 10 Bosnischen Mark, darf man in sehr engen, schwarzen Räumen, Bilder und Videoaufnahmen der Verbrechen ansehen. Ich fand das Ganze widerlich. Um es vorneweg zu sagen: Im diesem Krieg, der nach dem Tode Titos einsetzte – und dessen Bruchlinien im Wesentlichen entlang der Religionszugehörigkeit verliefen – halte ich die Bosnier für die Bevölkerungsgruppe, die am meisten Opfer wurde.

Dennoch in dieser Ausstellung, werden die Bosnier ausschließlich als Opfer dargestellt. Und zwar als unschuldige Opfer der serbischen Gräuel – den Anteil, den die Kroaten hatten (und die Montenegriner) blieb – soweit ich es sehen konnte – unerwähnt

Ich fand es zu einseitig. Was mich am meisten verdutzte, dass Erklärungen und Bildunterschriften in drei Sprachen gehalten sind: serbo-kroatisch, englisch und türkisch. Den Herrn am Eingang fragte ich, weshalb türkisch? Er: als man die Ausstellung geplant hatte, fand sich zufällig jemand, der türkisch konnte, und deshalb, sei es jetzt türkisch. Ich war etwas verdutzt. Ob das nicht auch mit Spenden der türkischen Regierung zu tun haben könnte? Das verneinte er nicht ganz. Und ob er in der Türkei eine ähnliche Ausstellung benennen könnte, in der an die Armenier und Christen gedacht wird ? Klar eine rhetorische Frage. Jeder weiß: undenkbar! Deshalb stört mich das auch: dass Mitten in Europa die Türkei gegen Christen hetzt, denn in einigen Bilderklärungen, wurde die Opfer pauschal als Müselman benannt, obwohl Opfer auch christliche Namen hatten. So passt es auch zur Konzeption, dass kein Wort darüber verloren wurde, wer diesen unsäglichen Krieg beendete.

Im Zuge der „Entfremdung“ zwischen Deutschland und der Türkei, erfährt man plötzlich ein paar Häppchen, die man bisher nicht lesen durfte: so stellte die Türkei über die Jahre hinweg „hundertausende“ diplomatischen Hilfspässe aus. Die Türken brauchen für die Einreise nach Europa ein Visum. Aber eben nicht mit einem Diplomaten-Pass. Das Visum kostet Geld. Gute Freunde der AKP und von Erdogan erhalten auf die Schnelle, den diplomatischen Hilfspass. Eine genaue Zahl der ausgegebenen Pässe sei – laut FAZ – nicht bekannt. Aber man überlegt sich neuerdings in Berlin, ob man diese Praxis auf den Prüfstand stellen will.

4,5 Milliarden Euro soll die Türkei zur Vorbereitung des EU-Beitritts zwischen 2014 und 2020 erhalten. Wieviel von dem Geld bereits geflossen ist, sei dahingestellt. Jedenfalls hatte ich in der Türkei Projekte mit den blauen EU-Sternen gesehen und mich gewundert. Jetzt weiß ich, woher das kommt. Und – die Türkei hat Geld übrig, um hier auf dem Balkan, als Spender aufzutreten. Geld übrig, um zu zeigen, wie effektiv und ökonomisch, wie menschenfreundlich und uneigennützig eine Regierung ist, die sich den Regeln und Geboten, eines Beduinen aus dem 6. Jahrhundert unterwirft. Europa gibt Geld – also im Wesentlichen der deutsche Steuerzahler – damit die Türkei Werbung für den Islam in Europa betreibt.

Burunti Albanien
Drüben ist schon Griechenland.

 

 

 

 

Saranda Albanien

Die Grenzen von der Republika Srbska nach Montenegro und von Montenegro nach Albanien werden scharf kontrolliert. Man ist das gar nicht mehr gewohnt. Was mich am meisten in Albanien überrascht? Die Dichte des Verkehrs. In den Städten steht man immer im Stau. Zwischendurch auch gerne auf der Landstraße. Hier im Süden ist es etwas besser – aber oben bei Tirana und Durres eine Katastrophe. Der Albaner bevorzugt deutsche Automodelle: Mercedes, BMW, Volkswagen, Audi. In dieser Reihenfolge. Das müssen nicht immer die neuesten Modelle sein – aber stark motorisiert möchte es der Albaner schon. Sieht man Peugeot oder Fiat, dann haben die meist italienische Kennzeichen. Wenn jetzt in Deutschland die Dieselfahrzeuge dämonisiert werden, freuen die Albaner sich bestimmt auf die Automobilzulieferungen aus Merkel-Land. Alles zum Spottpreis.

Das Land ist an der Küste eher flach. Zwischendurch muss man 2 hohe Gebirgszüge überqueren. Die Häuser, Straßen, sind in guten Zustand. Ich kann keinen Unterschied zu den anderen Balkan-Staaten erkennen. Zu Griechenland ist der Unterschied, dass man in all diesen Staaten keine illegalen Hinzugekommene aus Asien und Afrika sieht. Man fühlt sich nicht beobachtet und belauert, sondern ist einfach Europäer. Gebettelt wird wie in Bruchsal ausschließlich von einer ethnischen Minderheit. Am Strand gibt es keine Händler  die unentwegt Dinge anbieten, die man nicht haben will. Man wird einfach in Ruhe gelassen.

Albanien
Landschaft in Albanien

Albanien ist das einzig mir bekannte Land, indem sich eine Mehrheit der Bevölkerung – 57% – zum Islam bekennt, die Religion aber kaum in Erscheinung tritt. Man sieht fast keine Kopftücher, wenige Moscheen und man ist vollkommen unbelästigt vom Ruf des Muezzins. Etwa 30% sind Christen. Die Religionsausübung war in Zeiten der Volksrepublik untersagt. Die Muselmanen in Albanien bekennen sich wiederum nur zu 70% zur Sunna. Der Bektaschi-Orden hat in Albanien eAnhänger und es gibt noch Klöster. Das Weltzentrum der Bektaschi ist in Tirana. Kurzum eine echte spirituell-religiöse Strömung und kein religiöser Faschismus, wie er sich in Deutschland inzwischen zu Hause fühlt.

Sarajewo

Das mit dem Muezzin stimmt in Sarajewo leider nicht mehr. Unüberhörbar krakeelt er beim Anbruch der Morgendämmerung zum ersten Gebet. Als hätten die Gläubigen heute keine Smartphones, die ihnen exakt alle Gebetszeiten anzeigen würden. Gefühlte 5 Minuten später ist der Spuk vorbei. Alle werden nochmal darauf hingewiesen, dass Allah größer ist, und dass außer ihm keinen weiterer Allah existiert, – der Ungläubige darf jetzt also weiter schlafen – aber nicht in Sarajewo! Jetzt setzt der nächste Rufer ein. Vielleicht sollte man den Gebetsrufern in Sarajewo moderne Uhren schenken. 

Sarajewo
Blick auf Sarajewo

Gibt es eigentlich noch andere Länder außer Spanien, Serbien und Griechenland, aus denen der Islam – nachdem er Fuß gefasst hatte – wieder restlos zurückgedrängt wurde? Ok Amerika kommt noch dazu, das – wie wir dank dem Führer der Türken Erdogan wissen -, ja von Muselmanen entdeckt wurde.  

Prinz von Ferdinand der österreichische Thronfolger wurde in Sarajewo erschossen. Er fuhr mit offenem Wagen an der Promenade entlang, als eine Bombe explodierte. Trotz dieses Attentatsversuchs fuhr er mit Gemahlin zum Rathaus um dort die Begrüßung entgegenzunehmen. Er hielt eine kurze Rede und fuhr den gleichen Weg zurück. An einer Ecke musste der Wagen langsamer fahren, weil er abbiegen musste. Diesen Moment nütze der Attentäter aus und schoss mit 3 Schüssen auf den Prinzen und seine Frau. Es war der 28. Juni 1914. Die Welt schlitterte in den Krieg. Die Straße an der Franz Ferdinand und seine Frau starben trug lange Jahre den Namen des Attentäters: Gavrillo Princip.

Attentäter Sarajewo
Die Attentäter. Heute würde man sie wahrscheinlich Aktivisten nennen.

Unter den 9 Verschwörern hatte einer einen islamischen Namen. Als Grund für das Attentat wurde genannt, dass die Österreicher Feinde der Serben seien und ohnehin Deutschland und Österreich das Sagen haben.

Gut, dass wir solche Zwistigkeiten in Deutschland hinter uns haben. Wir lieben alle. Und wenn es Attentate gibt, dann richten die sich heutzutage gegen das einfache Volk. Die Politiker können ruhig schlafen. Die Medien sorgen dafür, dass bei der Bundestagswahl, die Dame ohne Plan B auf weitere vier Jahre gewählt wird.

Baumeister aus dem All

Das haben sich die Außerirdischen clever ausgedacht, als sie vor ca. 20 000 Jahren beschlossen auf der Erde eine Pyramide zu bauen.  Die Urpyramide! Und sie überlegten sich, wo fällt so ne Pyramide, auch wenn sie höher werden sollte, wie die anderen Pyramiden, die lange danach gebaut werden sollten, nicht so recht auf? Die Wahl fiel auf ein Tal unweit von Sarajewo. Man kann sich das Lachen  der Aliens nicht laut genug vorstellen: „da kommen die Dödel von der Erde niemals drauf, da brauchen die bestimmt 24 000 Jahre. Ja, wir ziehen das Ding in Visoko hoch, das liegt nicht weit von Sarajewo!“

Die Aliens haben offensichtlich nicht mit Sam Osmanagish gerechnet, einem in Amerika zu Reichtum gelangten Bosnier, der die Pyramide bereits Ende letzten Jahrhunderts entdeckt hat. Genau genommen, sogar 3 Pyramiden: eine Sonnenpyramide, eine Mondpyramide und noch ne Drachenpyramide. Wieso die Aliens, wenn sie sich die Mühe machen, drei Pyramiden zu bauen, diese so in die Landschaft einbetten, dass man meinen könnte, dass es sich bei den Pyramiden auch um Bergformationen handeln könnte, bleibt das Geheimnis der Intergalaktischen. Ein weiteres Geheimnis, jedenfalls für das lineare noch nicht kosmische Denken, besteht darin, dass wenn die Pyramiden so spät als solche erkannt worden sind, weshalb die Ägypter und die Indianer Mittelamerikas, Pyramiden gebaut haben. Sie hatten doch gar kein Vorbild! Aber das sind naive Fragen angesichts der kosmischen Energien, die sich im Umfeld der Pyramiden anscheinend messen lassen.

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Esoteriker glauben, dass die Gesteinsplatten von Aliens oder Übermenschen der Vorzeit bearbeitet wurden.

Der Aufstieg ist – wenn man nicht bis zur Pyramiden-Lodge mit dem Auto fährt – sehr beschwerlich. Ich lief mitten durch den Wald steil hoch. Ein Pfad, war nicht richtig zu erkennen. Die Natur scheint von den feinen energetischen Schwingungen, die die Pyramide permanent ins All sendet unberührt. Jedenfalls konnte ich keine Abnormalien im Bewuchs feststellen. Bis auf ein Eichhörnchen fand sich auch kein Vertreter der Tierwelt, welcher besonders beschwingt durch den Wald hüpfte. Esoteriker etwa die berühmte Heilergruppe aus Karlsruhe waren nicht zu entdecken. Auf dem Gipfel der Pyramide angekommen, warteten ein paar Fliegen und eine sehr schöne Aussicht.

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Diese Aussicht hatten auch schon die Aliens.

Der Energiestrahl, der aus dem Inneren der Pyramide ins Weltall erstrahlt, wird bestimmt bald Frieden und Vegan-Food für alle erzeugen. Ein erstes Restaurant für Veganer findet sich schon jetzt beim  Parkplatz am Fuße der Sonnenpyramide.

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Genau hier haut es den Energiestrahl in den Kosmos hinaus.

Von Ungarn nach Bosnien

Südlich vom Balaton. Lange Straßendörfer dazwischen viel Wald und Felder. In den Dörfern wirkt nur jedes fünfte Haus bewohnt. Viele wirkt vernachlässigt und runtergekommen. Die Straßen sind schmal und notdürftig geflickt.

Über die Save geht es nach Bosnien. Stacheldraht und relativ strenge Kontrolle. Auf kroatischer Seite sind die Straßen besser auch die Dörfer wirken etwas lebendiger. Zur Grenze nach Bosnien sieht man an vielen Häusern die Einschusslöcher. So lange Zeit nach dem Krieg sind sie noch nicht verputzt.  Nach ca. 2 Stunden Grenzübergang nach Bosnien. In der Gegenrichtung eine lange Schlange vor der Grenzkontrolle.

Viel Autoverkehr in Bosnien. Es fängt an zu regnen. Der Himmel war schon seit der Abfahrt vom Balaton bedeckt. Jetzt schüttet es. Durch Banja Lanka hindurch und an einem Fluss liegt mein Hotel. Das Mädchen an der Rezeption ist freundlich. Ich habe ein riesiges Appartement. Zum Abendessen zu Fuß ca. 1,5 km in ein kleines Restaurant durch den Regen.

Gleich nach der Grenze sah ich das erste Minarett. Die Schilder sind teilweise kyrillisch, teilweise in lateinischen Buchstaben. Man weiß es, aber dennoch ist deutlich, wie die europäischen, russischen und osmanischen Großräume hier Wurzeln geschlagen haben. Der Vorposten, die kulturellen Absonderungen, vielleicht auch der geographischen Räume. Denn teilweise wirkt die Vegetation und das Landschaftsbild mitteleuropäisch, dann wieder russisch, durch die wenig kleinteilige Landschaft und hier in Bosnien, durch die engen Täler mit den wilden Flüssen ein Vorbeginn des kargen, rauen, Anatoliens.

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Landschaft in Bosnien

Fast hätte ich es überhört. Der Ruf zum Abendgebet war kaum zu hören, obwohl ich direkt an der Moschee vorbei zum Hotel zurückging. Während weiter im Osten der Ruf fordernd über Berge, Straßenschluchten und Ebenen schallt, oft in den Städten sich überbietend und überschlagend aus den vielen Minaretten, wird hier auf Zimmerlautstärke gedimmt. Ich sah keine Beter zur Moschee eilen. Ich ging zum Eingang. Dort lagen 4 Paar Schuhe. Nach dem ich meine ausgezogen hatte, war es tatsächlich 4 Männer, die das Abendgebet verrichteten. Keine Turnschuhteenager, wie ich sie noch von der großen Moschee in Ankara in Erinnerung habe. Kein 14jähriger, der atemlos herbeistürzt, wie in Konya, damit er das Gebet nicht versäumt.

Männer im gesetzten Alter Das Gebet im ruhigen Ernst gesprochen. Das Licht im Vorraum, wo man die Schuhe abstreift, reagierte auf Lichtschranke. Im Innenraum war es warm und gemütlich.

Regen am Traunsee

Schlosshotel Orth? Nie gehört? War aber eine Serie mit 144 Folgen. Die Kulisse ist wirklich beindruckend. Der Innenhof des Schlosses Ort ist mit einem Segel überdacht und bildet ein Dreieck. Weiße Wände machen das Ganze leicht und licht, so wie es sich für die heile Welt einer von ZDF und ORF verfilmten Familiensoap gehört.

Ich war mit dem Radl unterwegs. Ein e-bike wie es jetzt heißt und damit radelt man wirklich relativ entspannt den See entlang. Mitunter zogen Wolken auf, aber die Sonne ließ nie lang auf sich warten. Am Ende des Traunsees angekommen, war ich daher noch lange nicht gefordert.  Also hinauf auf den Berg. Ich wollte zum Offensee. Man kann einmal die Straße entlang, aber weil ich die nicht gefunden habe, ging es immer bergauf auf einem mit Schotter gepflegten Waldweg. Aber – es ist immer das gleiche in den Alpen – es geht stundenlang bergauf! Zwischendurch hab ich das Bike geschoben. Leicht entnervt kam ich dann auf ner Hochebene an. Endlich wieder entspanntes Gleiten unterstützt von meinem Power-Accu? Pustekuchen! Die Strecke war für Mountainbikes gedacht und mit meinem Citybike, war es absolut unmöglich, auf dem schmalen steilen Pfad  heil den Berg runter zu kommen. Also schob ich das Ding den Geröllpfad hinunter. An zwei Stellen, blieb ich lange stehen, da ich nicht wusste, wie ich mich und mein Radl heil den Steg hinabringen sollte. Wenigstens war mir das Wetter hold. Wenn es angefangen hätte zu regnen, wäre ich wahrscheinlich verzweifelt. Zurück ging auch nicht, ich hätte das schwere e-bike nie wieder den Pfad hochgebracht.

Aber die Senke erreicht! Auf einem geraden breiten Forstweg ging es jetzt wirklich zum Offensee. Der liegt wirklich fantastisch zwischen den Bergen und es gibt auch eine Jausenstation. Nach einem Stück Kuchen und ner Cola noch ein Bad in dem warmen und grünlich schimmernden Wasser. Umgezogen und jetzt drohte das Ungemach, das sich den ganzen Vormittag schon andeutete. Die Wolken schoben sich mit einem Mal zusammen. Ich aufs Rad und nach wenigen Metern fing es an zu tropfen. Aus den Tropfen wurde Regen und aus dem Regen eine Sintflut, die mich die ca. 45 km bis zu meinem Hotel in Gmunden begleitete. Dort angekommen zeigte sich wieder die Sonne. Aber ich war schon bis auf die Unterhosen durchgeweicht.

Ohne e-bike hätte ich das Ganze nicht geschafft. Obwohl die Rückfahrt eine Dauerdusche war, hat es trotzdem Spass gemacht.

Gut das ich keine Kamera dabei hatte, die hätte den Dauerregen nicht überlebt. Also keine Bilder vom Offensee – dafür der Traunsee mit dem Schlosshotel Ort.

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Handschlag der Kulturen

„Ein muslimischer Polizist in Rheinland-Pfalz hat aus religiösen Gründen den Handschlag einer Kollegin verweigert. Wie die Koblenzer „Rhein-Zeitung“ berichtete, wollte ihm die Frau auf einer Feier Ende Mai in der Polizeiinspektion Montabaur zu seiner Beförderung gratulieren, was er jedoch ablehnte. „Der Polizist hat sein Verhalten mit seiner religiösen Überzeugung begründet“, bestätigte Steffen Wehner, Pressesprecher des Innenministeriums, am Freitag den Bericht. Der Mann sei in den Innendienst versetzt worden.“ (Welt Online 21/07/17)

Der Beamte, der sich weigerte mehrere Polizistinnen bei einer Feier die Hand zu reichen, gehört zur islamischen Sekte der Ahmaddiyya, die in Britisch-Indien entstanden ist und die sich inzwischen immer mehr in Deutschland etabliert.

Auf der offiziellen Webseite der Ahmaddiyas finden sich folgende Sätze:  Unterschiede machten sich bereits in der Begrüßung bemerkbar. Männer geben sich die Hand, aber einer fremden Frau geben wir keinesfalls die Hand“, erläuterte Hiyad Ode, Mitglied der muslimischen Gemeinde. „Der Körperkontakt zu Frauen sei strengstens untersagt, vor allem um weder Männer noch Frauen gedanklich in Versuchung zu führen.“ Gedankliche Versuchung durch einen Händedruck! Menschen, die so etwas als gegeben hinnehmen, gelten bei uns als voll integriert, dürfen die Beamtenlaufbahn einschlagen und keine GenderbeauftragtIn schlägt Alarm.

„Ähnliche Debatten führte der Vater mit der Schule auch im Hinblick auf den Schwimmunterricht. Nur im Ganzkörperanzug sollen seine Kinder nach der 5. Klasse noch zum Unterricht gehen dürfen, alles andere ist ihnen untersagt.“  Fünfte Klasse, da sind die Kinder 11 Jahre alt.

Das mit dem Handschlag ist eigentlich harmlos. Was passiert, wenn der Polizist in eine Wohnung muss, in der sich eine Frau in Not befindet, die aber keinen Ganzkörperanzug trägt? Klar, in Pakistan dürfte er so eine Wohnung niemals betreten (Ganzkörperanzug hin oder her). Aber hier bei uns? Wenn den armen Muslim-Polizisten ein nicht weltoffener Dienstvorgesetzter zwingt die Wohnung zu betreten, kommt er dann nicht ins Paradies? Wie kann er den Verlust der entgangenen Freuden mit den 72 Jungfrauen beamtenrechtlich geltend machen? Es wird höchste Zeit, dass die Innenminister und die Beamtenverbände attraktive Vergütungsmodelle präsentieren.

Der Beamte ist jetzt im Innendienst. Den Außendienst dürfen die Kollegen und Kolleginnen für ihn übernehmen, die noch der „christlichen Kultur“ angehören.