Die lieben Kleinen

Fernsehen bildet. Und Corona ist das Dauerthema. Bei der Suche nach einem Impfstoff ist die Firma Biontech ganz vorn. Die Firma wird von zwei Türkei-Stämmigen geführt: Özlem Türeci und Ugur Sahin. Grund genug gestern Abend bei der Anmoderation einer Talk-Sendung darauf hinzuweisen, dass Migration eben bereichert.

Ebenfalls gestern veröffentlichen die Zeitungen das Abschneiden deutscher Schüler bei der Timss-Untersuchung. Geprüft werden in der Studie die Leistungen von Viertklässlern in Mathematik und Naturwissenschaften. Deutschland liegt dabei im Durchschnitt der 58 Teilnehmerländern aber unterhalb des OECD- und EU-Durchschnitts. Gut ein Viertel der deutschen Schüler weisen in den beiden Disziplinen lediglich rudimentäre Kenntnisse auf. Sechs Prozent der Schüler können der höchsten Kompetenzstufe zugeordnet werden (6,9% in Naturwissenschaften) in Singapur sind es 54%.

Es sei angesichts des deutlich höheren Anteiles von Schülern mit Migrationshintergrund eine Leistung, dass die Mathematikbefunde nicht schlechter wurden, (im Vergleich zu der Erhebung 2019), meint der Hamburger Bildungsforscher Knut Schwippert. Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund liegt in Deutschland bei 22%.“ (FAZ 9.12.2020 S. 4)

Ist Vielfalt in der Schule, und das schon bei den Kleinen aus der vierten Klasse, ein Nachteil für Leistung? Die Frage wird in der FAZ nicht gestellt und nicht beantwortet. Wir erfahren aber welche Kinder eine Spitzenposition erreichen:

In Mathematik: Singapur, Hongkong, Südkorea, Taiwan und Japan

In Naturwissenschaften: Singapur, Südkorea, Russland, Japan, Taiwan, Finnland

Was eint diese Nationen? Keine Zuwanderung von Menschen aus Afrika und den islamischen Halbmond. (Finnland: Ausländeranteil 4,6%)

„Wenn in Deutschland beide Eltern einen Migrationshintergrund haben schneiden die Kinder in Mathematik 34 Punkte schlechter ab als die Kinder mit zwei in Deutschland geborenen Eltern, in Naturwissenschaften sind es 65 Punkte, was mehr als einem Schuljahr entspricht.“ (FAZ)

Der Befund ist deutlich: Migration bereichert nicht im Bildungsbereich. Zuwanderung bewirkt das Gegenteil. In  den öffentlich-rechtlichen Medien wird genau an dem Tag, an dem die Bildungsstudie öffentlich wird, der Befund mit Füßen getreten .

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