Bedauerliche Zwischenfälle

In der FAZ von gestern (11.11.17; S 9) – erfährt der Leser in einer kurzen Notiz von einer Bluttat, die in Karlsruhe am 18. Mai stattgefunden hat. Wegen Mordes an seiner sieben Jahre alten Stieftochter muss ein 29-jähriger Mann lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht stellte fest, dass der Mann gewaltsam in die Wohnung einer Freundin seiner Frau eingedrungen ist. Er hat die Tür eingetreten, dann hat er die Tochter seiner Frau in den Flur gezerrt und mit acht Messerstichen so schwer verletzt, dass „die kleine Emelie“ vier Tage später den Verletzungen erlag. Das Motiv war nach Überzeugung des Gerichtes Rache. Nach häuslicher Gewalt habe sich seine Frau von ihm trennen wollen und war in die Wohnung der Freundin geflüchtet. Daraufhin habe der Mann ihr durch die Tötung des Kindes „größtmöglichen Schmerz zufügen wollen“.  Man darf annehmen, dass dies dem 29-jährigen gelungen ist.

 

Ein bedauerliches Familiendrama also. Mehr erfährt der Leser der FAZ nicht. Ist es von Bedeutung, dass der 29-Jährige aufgrund seiner Staatsangehörigkeit Kamerun, gar nicht in Deutschland hätte sein dürfen – wie auch jener Pakistaner, der in Hamburg seine 2-jährige Tochter geköpft hat. Ob der Pakistaner sich an seiner Frau wegen unbotmäßigen Verhaltens rächen wollte, muss noch vor Gericht geklärt werden. Der „Palästinenser“ Ahmad A., wollte sich im Sommer jedenfalls „stellvertretend für das Unrecht, das aus seiner Sicht weltweit Muslimen zugefügt wird“ (FAZ 11.11.17; S.4) rächen. „Er habe möglichst viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens töten wollen.“ Ort: Supermarkt Hamburg. Opfer: 1 Toter, 6 Verletzte. Selbstredend wollte sich auch Anis Amri rächen – und nach geltendem Recht, hätte keiner von ihnen sich in Deutschland aufhalten dürfen.
Zurück in Karlsruhe lesen wir in der BNN (8/11/17; S17): „Der Angeklagte floh (vor was, vor wem, weshalb?) vor sechs Jahren nach Europa. Ein Asylantrag des 29-jährigen in Belgien wurde abgelehnt, daraufhin zog er weiter nach Deutschland. Nicht ganz geklärt ist bis heute die wahre Identität des Angeklagten. Bei seiner Festnahme ging die Polizei aufgrund eines Dokumentes davon aus, dass der Mann 33 Jahre alt sei. Kurz vor der Hauptverhandlung präsentierte der Angeklagte jedoch seinen Ausweis demzufolge er 29 Jahre alt sei.
Für die kleine Emelie spielt das jetzt keine Rolle mehr. Wie auch für Maria L., die in Freiburg von einem minderjährigen mindestens 25 Jahre alten „Flüchtling“ aus Afghanistan (mit Wohnsitz Iran) vergewaltigt und ertränkt wurde. Aber was soll`s – sie alle starben letztlich für den guten Zweck: ein weltoffenes, diversitäres, buntes und vielfältiges Deutschland.

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