Grausames Deutschland

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“

Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: „Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun einer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Afghanistan ist – wenn wir unseren Medien glauben – die Hölle! Versteckt in einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir aber:
Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen pakistanischen „Schutzsuchenden“ der sich in Deutschland einquartiert hat, wieder zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

 

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt gegeben. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“ Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun ihrer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Aber, Afghanistan ist ja – unseren Medien zufolge – die Hölle! In einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir:

Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen Schutzsuchenden aus Deutschland zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

Am Dienstag wurden acht Afghanen in ihre Heimat geflogen. Welche Kosten dadurch entstanden sind wurde nicht bekannt gegeben. Es gab Proteste gegen diese „Sammelabschiebung“ am Düsseldorfer Flughafen. Zitat aus der FAZ vom 13.9.: „Nach Angaben des Innenministeriums wurden in diesem Jahr bislang 72 Personen nach Afghanistan abgeschoben. 847 Personen sei bis Juli eine Förderung zur freiwilligen Rückkehr gewährt worden. Zum 31. August lebten den Angaben zufolge 253.000 afghanische Staatsangehörige in Deutschland. Davon waren rund 15.000 ausreisepflichtig, von denen allerdings 10.000 eine Duldung besitzen.“ Im gleichen Artikel sagt De Maiziere: Die Männer seien wegen erheblicher Straftaten verurteilt worden“.  Welche Straftaten es waren, erfahren wir nicht. Aber halten wir fest: Die Männer standen vor Gericht, wurden rechtskräftig verurteilt und entgehen nun ihrer Strafe.  Sie werden in ihrer Heimat von Deutschland schwärmen und wie sich Gäste hier benehmen dürfen. Aber, Afghanistan ist ja – unseren Medien zufolge – die Hölle! In einem kleinen Artikel der FAZ von heute (S.15) erfahren wir:

Es braucht schon einen erfahrenen Kenner wie den früheren Bundeswehr Oberstabsarzt Reinhard Erös, der mit seiner Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ schon vor zwanzig Jahren Schulen, Waisenhäuser und medizinische Stützpunkte im Norden Pakistans und im Südosten Afghanistans (damit in den kritischsten Gebieten des Landes) aufgebaut hat und bis heute unterhält, um einen realistischen und nüchternen Blick auf die Verhältnisse zu werfen, die viele von hier aus bestens zu beurteilen können glauben. Im Interview mit der „Landshuter Zeitung“ sagte Erös, man könne „selbstverständlich“ nach Afghanistan abschieben, „weitgehend überallhin“, allerdings „abhängig von der ethischen Zugehörigkeit“ und nicht in Distrikte in denen sich der Islamische Staat festgesetzt hat. Pakistan (das seinerseits keinen einzigen Schutzsuchenden aus Deutschland zurücknimmt) schicke im Augenblick Hunderttausende Afghanen zurück, aus Deutschland seien in den vergangenen Jahren rund zweihundert Afghanen abgeschoben worden, ausschließlich Männer.“

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